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Der Weidle/Wallstein Verlag hat erfreulicherweise das lange vergriffene Buch „Die Welt in der ich lebte“ von Ilse Losa neu herausgebracht. Es ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Am 29. Oktober lesen die Frauen des Initiativkreises Ilse Losa in der Meller Stadtbibliothek ausgewählte Passagen daraus vor, skizzieren den autobiographischen Hintergrund und erläutern das Verhältnis von Fiktion und Realität und wie aus der Realität ein Roman geworden ist.

Gäste: Sidh Losa Mendiratta, der Enkel der Autorin, Svenja Bischoff, Lektorat Wallstein Verlag, Eva Schuchardt, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Wallstein Verlag.
Michael Sutmöller vertritt die Buchhandlung Sutmöller mit einem Büchertisch.

Auch achtzig Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans in portugiesischer Sprache und weit über dreißig Jahre nach der Ersterscheinung in Deutschland, ist der Roman „Die Welt in der ich lebte“ von Ilse Losa überraschend aktuell. Er stellt das durch wachsende Verunsicherung und Anfeindungen gekennzeichnete Leben der Protagonistin Rose Frankfurter vom ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten dar, endet mit einem Verhör durch die Gestapo in Berlin und mit ihrer Entscheidung zur Flucht ins Exil. Der Autorin gelingt es, im Erleben des heranwachsenden jüdischen Mädchens die deutsche Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert in der niedersächsischen Provinz subtil zu spiegeln.

Bitte anmelden, der Eintritt ist frei. 

> Lesung: Die Welt in der ich lebte

Veranstalterinnen: Wilde Rose e.V. und Stadtbibliothek Melle

Termine

Leseabend: Ilse Losa - Die Welt in der ich lebte,
Melle

Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr

„Ilse Losa: Die Welt in der ich lebte“

Termin: Donnerstag, 29.10.2026
Beginn: 19.30 Uhr
Treffpunkt: > Stadtbibliothek Melle
Kosten: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Bitte Anmelden.

Weitere Informationen: barbara.daiber@t-online.de 

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