Odilie von Ahlden

„Du hast uns hier zusam­men geru­fen, damit dein hei­li­ger Name geprie­sen werde.“

Gebet­buch der Äbtis­sin...

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Äbtissin Bärbel Görcke

Sie schuf ein eindrucksvolles Zeugnis gelebten Glaubens. Odilie von Ahlden leitete als Kantorin den Chorgesang und wurde 1512 zur Vorsteherin des Klosters Mariensee gewählt. Nachdem die Ordensregeln an Geltung verloren hatten, war der Konvent nach 1455 zu disziplinierter Gemeinschaft und intensivem Gottesdienst zurückgekehrt. Die Äbtissin verlieh der Reform entscheidende Impulse und belebte das tägliche Stundengebet neu. Die Worte sollten nicht nur gesprochen und gesungen, sondern auch nachempfunden werden. 1522 vollendete sie eine handschriftliche Sammlung liturgischer Texte, die auch nach Annahme der Reformation genutzt wurde und von religiösem Selbstbewusstsein zeugt.

Kulturtouristische Angebote

Klosterwelt Mariensee, Führungen, Ausstellung im Museum des Klosters Mariensee, aktuellens Jahresprogramm unter www.kloster-mariensee.de

Kleines Café im Kloster, Öffnungszeiten im Winter (ab sofort bis einschließlich 4. Advent): Do.-So. 14-18 Uhr, Öffnungszeiten im Sommer: Do.-So. 14-18 Uhr und So. u. Feiertage 12-18 Uhr

 

Der frauenORT Äbtissin Odilie von Ahlden entstand in Kooperation mit dem Kloster Mariensee, den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neustadt am Rübenberge und der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sowie der Klosterkammer Hannover und wurde im April 2017 eröffnet.  

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