Selbstbildnis Paula Modersohn-Becker

Philine Vogeler – Kunsthändlerin – Kuratorin und Geschäftsführerin. Ein Worpsweder Frauenleben für die Kunst

Wenn man über das Leben, das Werk und die kunsthistorische Bedeutung von Paula Modersohn-Becker spricht, denkt man auch zu Recht an Fritz Mackensen, an Otto Modersohn und Rainer Maria Rilke, auch an Bernhard Hoetger und Ludwig Roselius. Sie haben die Künstlerin gefördert, unterstützt, sie ermutigt und nach ihrem Tod ihr Werk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Doch wem ist bewusst, dass in der Kunsthalle Vogeler, die Philine zusammen mit ihrem Mann Franz Vogeler 1906 gründete und nach seinem Tod im Jahre 1915 unter dem Namen Kunsthalle Philine Vogeler weiterführte, die Werke Paula Modersohn Beckers noch zu Lebzeiten zusehen waren. Dass diese Kunsthalle der Ort ist, an dem Ludwig Roselius sowohl auf die Werke Paula Modersohn Beckers als auch auf die Werke Bernhard Hoetgers das erste Mal aufmerksam wurde und diese Begegnung ein entscheidender Meilenstein war, sowohl für die Entstehung der Böttcherstraße als auch der Großen Kunstschau. Als alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen konnte sie so, sowohl ihren Lebensunterhalt verdienen als auch aktiv das kulturelle Leben Worpswedes und Bremens mitgestalten.

Ein Vortrag von Kathrin Klug, Worpswede

Termin: Donnerstag, 14. Oktober, 19.00 Uhr

Ort: Rathaus Worpswede, Ratsdiele, Bauernreihe 1, 27726 Worpswede

Eintritt: frei

Anmeldung per Mail an Heike Grotheer: h.grotheer@gemeinde-worpswede.de

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