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Reicha Karte
Recha Freier Haus

Recha Freier. Norden

Gründerin der Jugend Aliyah

geb. 1892 in Norden - gest. 1984 in Jerusalem

 

"Ich war überzeugt, dass die Aufgabe, die ich auf mich genommen hatte, eine Lebensnotwendigkeit war, und dass es von mir abhing, diese Aufgabe zu erfülllen." (Recha Freier, Jerusalem 1953)

 

Weitsichtig und entschlossen gab Recha Freier während des Nationalsozialismus mehr als 7.600 jüdischen Jugendlichen eine Zukunft und rettete sie vor dem sicheren Tod.
Die überzeugte Zionistin und studierte Pädagogin, deren Vater als Lehrer und Kantor in der Norder Synagogengemeinde gearbeitet hatte, gründete 1932 die Jugend-Aliyah in Berlin. Sie organisierte die Auswanderung von Kindern und Jugendlichen und ließ sie in der Landwirtschaft ausbilden. 1940 floh Recha Freier nach Israel. Dort baute sie ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum auf und förderte später Musikschaffende.

 

Der frauenORT Recha Freier in Norden entstand in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Norden, der Gemeindebücherei in der Ludgerikirche, der Ökumenischen Arbeitsgruppe Synagogenweg, der Arbeitsgemeinschaft der Norder Stadtführerinnen und Stadtführer sowie dem Mehrgenerationenhaus und wurde am Mittwoch, den 2. April 2014 in der Sparkassenhauptstelle in Norden eröffnet.

 

Fotos: Sammlung Familien Freier/Landau, Israel und Stadt Norden/Ostfriesland

Recha Freier. Norden