hintergrundkarte
Elisabeth Karte

Herzogin Elisabeth. Hann. Münden

Herzogin von Braunschweig-Lüneburg
Regentin - Reformatorin - Ratgeberin in Münden
geb. 1510 in Cölln (Spree), gest. 1558 in Ilmenau

 

"...das dein ja ja pleibe und dein nein auch nein pleibe; den es kan an einem fursten kein grosser untugent sein dan liegen und unbestendige rede", (Herzogin Elisabeth: Regierungslehrbuch von 1545, Blatt 46)

 

Regentin, Reformatorin und Ratgeberin - diese drei Attribute kennzeichnen das Wirken von Herzogin Elisabeth. Vom Welfenschloss in Münden führte die Gattin des Herzogs Erich I von Braunschweig-Lüneburg nach dessen Tod die vormundschaftliche Regierung für ihren minderjährigen Sohn. Sie reformierte die höfische Verwaltung sowie das Armen- und Gerichtswesen und führte 1542 als erste und wohl einzig bekannte Frau im 16. Jahrhundert die Lehre Martin Luthers im Fürstentum ein. In einem Regierungslehrbuch warnte sie ihren Sohn vor Geldverschwendung und teuren Kriegen. Neben Liedtexten und Gebeten verfasste sie außerdem ein Ehestandsbuch für ihre Tochter und ein Trostbuch für Witwen.

 

Flyer zum Rundgang Herzogin Elisabeth als Download

 

Der frauenORT Herzogin Elisabeth in Hann.Münden entstand in Kooperation mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten und der ev.-luth. Stadtkirchengemeinde und wurde am 28. Mai 2011 im Welfenschloss der Stadt Hann. Münden eröffnet.

 

Fotos: Julia Bytom 


Herzogin Elisabeth