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Helene
Oldenburg

Helene Lange. Oldenburg

Pädagogin und Frauenrechtlerin
geb. am 09.04.1848 in Oldenburg, gest. am 13.05.1930 in Berlin

"Ich bin dankbar, daß Furcht nicht in die Konstruktion meiner Persönlichkeit einbezogen wurde, sie muß sehr unbequem sein..." (Helene Lange, 1921)

Sie war die prominente Figur der gemäßigten bürgerlichen Frauenbewegung im Kaiserreich. Für die Lehrerin führte der Weg zur Gleichberechtigung über das uneingeschränkte Recht der Frauen auf Bildung, auf Abitur und Universitätsstudium. Jahrzehnte stand sie an der Spitze des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins und des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins. Mit ihrer Lebensgefährtin Gertrud Bäumer gab sie die Zeitschrift „Die Frau“ heraus. 1922 trug sie sich im Oldenburger Rathaus in das Goldene Buch ein; 1928 wurde sie Ehrenbürgerin der Stadt.

 

Flyer zum Stadtrundgang Helene Lange als Download

 

Der frauenORT Helene Lange in Oldenburg wurde in Kooperation mit dem Zentrum für Frauen-Geschichte Oldenburg am 09. April 2010 eröffnet.


Fotos: Stadtmuseum Oldenburg und Gabi Beckmann

 

Helene Lange